"Hier soll ein nachgewiesen erfolgreiches Schulkonzept auf dem Altar ideologisch verbohrter Schulpolitik geopfert werden", so die beiden Abgeordneten. Die Einführung des Turbo-Abiturs gefährde die erfolgreiche Arbeit der IGS. Erstmals seit Gründung der Schule müssen die Schüler in Klasse 10 nun nach Leistung getrennt werden. "Das ist gegen den Geist dieser Schule und untergräbt das erfolgreiche Konzept des gemeinsamen Lernens", so Andretta und Wenzel. Die IGS habe gezeigt, wie auch SchülerInnen mit Haupt- und Realschulempfehlungen überdurchschnittlich oft zum Abitur geführt werden könnten.
Die IGS Geismar ist eine von nur fünf Schulen bundesweit, die aufgrund eines KMK-Beschlusses auf äußere Fachleistungsdifferenzierung verzichten dürfen. Die Schule in Geismar kooperiert europaweit mit Schulen in acht Ländern im Projekt International Education, war Beraterschule bei der Umsetzung innovativer Lernkonzepte, hat den Schulpreis der Kinder- und Jugend Stiftung gewonnen und noch in der letzten Woche den Präventionspreis des Bundesgesundheitsministeriums.
Andretta und Wenzel: "Wir werden nicht locker lassen. Was hier passieren soll ist ein bildungspolitischer Skandal und kostet zudem auch noch mehr Geld als der Status quo. Offenbar ist für CDU und FDP die Durchsetzung eines Prinzips wichtiger als die Bildungschancen unserer Kinder."
Gabriele Andretta MdL
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Stefan Wenzel MdL
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